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Seit 1988

SCHONENDE
SCHLACH­TUNG

Es gibt in Deutschland nicht mehr viel kleinere Schlachthöfe, die noch geprägt sind von handwerklicher Tradition und dem Charakter eines Familienbetriebes, in dem alles überschaubar geblieben ist. Darunter sticht der Schlachthof des Naturverbundes in Wachtendonk nahe Kleve in Nordrhein-Westfalen mit seinem besonders schonenden Umgang mit den Tieren besonders hervor.

Landwirte wie Fleischprofis schätzen dies sehr und nutzen die Möglichkeit der sogenannten Lohnschlachtung / Lohnzerlegung als Dienstleistung im Raum NRW. Maximale Transparenz und Herkunftsnachweise inklusive.

Im Rheinland und an der Ruhr, im Grossraum Essen, Düsseldorf, Köln und Aachen, gilt der Naturverbund-Schlachthof als die Anlaufstelle für Landwirte, die eine individuelle Betreuung und sorgfältige handwerkliche Arbeit schätzen.

Regionaler Tiertransport

Die Transportdauer für die Schweine beträgt maximal 2 Stunden, durchschnittlich zur Zeit nur 30 Minuten. Bei Rindern dauert der Transport maximal 3 Stunden, zur Zeit durchschnittlich etwa 1,5 Stunden.

Die Bedingungen zum Transport sind zwischen jedem Landwirt und dem Schlachthof vertraglich vereinbart. Ausschließlich geschulte und fest angestellte Mitarbeiter kontrollieren die Transportbedingungen und nehmen die Tiere entgegen.
Tiertransport-Anhänger mit Schweinen, die auf einem Strohboden bei der Tierannahme stehen.

Ruhige
Annahme der Tiere

Im Naturverbund-Schlachthof verzichten wir auf Elektrotreiber und sorgen für rutschfeste Böden bei der Tierannahme. Geschulte Mitarbeiter kontrollieren die Transportbedingungen. Im Gegensatz zu anderen europäischen Schlachthöfen führen die Landwirte den Transport eigenverantwortlich durch, wodurch lange Ferntransporte über 8 Stunden vermieden werden.

Wir bezahlen fair und verzichten auf Akkordarbeit, um Stress bei der Tierannahme zu reduzieren. So bleibt die Fleischqualität hoch und die Tierwürde gewahrt.

Artgemäße
Eingewöh­nungs­zeit im Wartesaal­

Schweine benötigen mindestens 6 Stunden Eingewöhnung in stallgemäße Warteställe mit Berieselungsanlage und freiem Zugang zur Tränke.

Ruhige Annahme am Vorabend der Schlachtung reduziert Stresshormone, die sonst im Fleisch und Blut verbleiben. Vermeidung von Flucht- und Aggressionsverhalten durch stressfreie Umgebung sorgt für geringere Belastung und bessere Qualität.

Im Gegensatz zu vielen Schlachthöfen, wo Tiere ungeordnet ankommen, zeigt eine Studie, dass Schweine im Naturverbund-Schlachthof zwei Stunden vor der Schlachtung einen niedrigen Herzschlag haben – vergleichbar mit dem im Stall.
Innenaufnahme des Naturverbund Schlachthofs mit modernen Einrichtungen

Streßarmer Zutrieb
zur Betäubung

  • Nur Einsatz von Treibbrettern
  • Kein Prügeln der Tiere
  • Flexible Größenerweiterung der Warteställe
  • Transporthilfe zur Betäubungsbucht

Die Minuten vor der Betäubung und Tötung sind entscheidend für die Fleischqualität. Hier entscheidet sich, ob die artgerechte Mast durch Stress der Tiere entwertet wird. Deshalb arbeiten nur speziell geschulte Mitarbeiter, die „mit dem Tier denken“.

Das Schlachthof-System ist so gestaltet, dass Schweine neugierig und ohne Furcht in die Betäubungsbucht laufen. Variabel gestaltete Warteställe und ein patentiertes Zutriebssystem sorgen für einen stressfreien Ablauf, was den Herzschlag der Tiere deutlich senkt (max. 170 statt bis zu 240 Schläge/min).

Der Stresshormonwert nach der Betäubung liegt im Naturverbund-Schlachthof bei durchschnittlich 2,6 mmol/l – deutlich niedriger als in herkömmlichen Betrieben. Gasbetäubung wird aus Tierschutzgründen grundsätzlich vermieden.

Transparente Identität

  • Tätowierung der Tiere im Stall
  • Eintragung im Bestandsbuch
  • Keine Schlachtung ohne Nachweis im Bestandsbuch
  • Einzeltiernachweis bis zum Teilstück

Gerade in Zeiten immer wieder aufsteigender Skandale gelangt die Bedeutung einer eindeutigen Identifikation eines Tieres immer stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung. Aber nur wer persönliche Verantwortung trägt für das Wohlergehen der Tiere gibt bereitwillig Antwort über die Handelswege.

Dieser Nachweis wird im Naturverbund-Schlachthof der Familie Thönes konsequent erbracht und das schon seit 1988.
Innenaufnahme vom Kühlraum vom Naturverbund

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Metzgermeister blickt positiv in die Kamera